Am Abend des 27. Februar 2007 hat unsere kleine Rosi den Weg auf die andere Seite der Regenbogenbrücke beschritten.
Wie kam es dazu? Ca. 2,5 Wochen zuvor bemerkte ich, wie Rosi ihren rechten Hinterlauf seitwärts beseite streckte. Am nächsten Tag war es auch der andere, so dass ich zum Telefonhörer griff und meine TÄin anrief. Diese hatte leider erst am Nachmittag (Sonntag) Zeit, da sie sich wohl nicht im Ort aufhielt. Somit ging ich zur Notsprechstunde eines anderen Arztes. Dieser vermutete eine Lähmung der Hinterläufe, konnte sich aber nicht genau erklären, woher diese kam. Ich erzählte ihm die gesamte Krankheitsgeschichte – chronischer Schnupfen, E.Cuniculli und zu guter Letzt ein Abzess am rechten Ohr – der kleinen süßen Maus, so dass er ihr Vitamin B12 und ein weiteres Medikament spritzte. Der TA meinte, dass es wohl nur eine traumatische Erscheinung – welche durch Leo ausgelöst sei – sein sollte oder aber als Folgeerscheinung von E.Cuniculli anzusehen sei. Der Zustand sollte sich innerhalb von 2 Tagen verbessern, ich sollte sie jedoch von Leo getrennt halten. Gesagt, getan. Rosi in einen Käfig auf Handtücher gesetzt und ihr Zustand verbesserte sich tatsächlich. Also fuhr ich wieder zu ihm. Er untersuchte Rosi und spritzte ihr erneut Vitamin B12. In einer weiteren Woche sollte sich eine deutliche Verbesserung einstellen.
Anfangs sah es so aus, als ob sich ihr Zustand weiter verbesserte, aber es wurde wieder zusehends schlimmer, so dass ich dann erneut meine TÄin zu Rate zog und einen Termin vereinbarte. Rosi musste eine Tortour von Röntgen und Ultraschall über sich ergehen lassen, wobei dann festgestellt wurde, dass sich etwas in ihrer Gebärmutter befindet. 2 Möglichkeiten standen zur Wahl. OP oder eine medikamentöse Behandlung, die den Inhalt der Gebärmutter entfernen sollte. Ich entschied mich für die medikamentöse Behandlung. Rosi blieb bei der TÄin. Auch diese Behandlung führte zu einem kleinen Teilerfolg, aber leider war nicht alles aus der Gebärmutter raus, so dass wir um die OP nicht mehr drumherum kamen. Die OP verlief ohne Komplikationen und Rosi stand schon wieder auf wackligen Beinen, so dass ich sie – nach einer Päppelfütterung – über Nacht mit nach Hause nehmen durfte.
Zu Hause angekommen, richtete ich alles mit Rotlicht und Wärmflaschen her, so dass sie sich rundherum wohlfühlen konnte. Doch leider konnte sie dies nicht sehr lange genießen, denn schon bald schloss sie die Augen.
Erich fuhr mit ihr zwar noch einmal zur TÄin, aber sie konnte nur noch den Tod meiner kleinen Rosi feststellen.
Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Ich habe alles versucht, um ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen und habe dennoch den Kampf verloren.
Liebe Rosi, ich hoffe Dir geht es jetzt im Kaninchenhimmel gut und Du schaust ab und an zu uns herunter. Du hast immer einen Platz in meinem Herzen. Ich werde Dich nie vergessen!!!


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